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be ich Herausforderungen und mag, was ich mache. Ich weiß, alle meine Konkurrentinnen arbeiten genau so hart wie ich und wollen besser werden, damit sie mich schlagen können. Ich möchte aber nicht verlieren. Ich muss also etwas tun, um mich auch dauernd zu verbessern.
Woher kommt Ihre Motivation für Tennis?
Caroline Wozniacki: Nicht verlieren! Das Größte für mich ist, einen Siegerpokal in der Hand zu halten.
Was machen Sie für Ihre Fitness?
Caroline Wozniacki: Boxen. Jede Menge Boxtraining. Und ich renne viel. Klar doch, niemand attackiert und schlägt mich. Nur ich darf zuschlagen und dafür habe ich einen Coach, der Boxhandschuhe und alle Utensilien für mein Boxtraining hat.
Haben Sie Idole im Sport?
Caroline Wozniacki: Martina Hingis war mein Idol, als ich aufwuchs. Sie beherrschte jeden Schlag, spielte schlau und clever und prügelte nicht nur auf die Bälle. Und dann bewunderte ich den Basketballstar Michael Jordan. Unglaublich, wie er bei den Chicago Bulls gespielt hat.
Wie würden Sie sich kurz beschreiben?
Caroline Wozniacki: Ich bin ein ehrlicher und glücklicher Mensch. Auch eine Kämpferin, die hart arbeiten kann.
Was macht Sie glücklich?
Caroline Wozniacki: Den Sport zu machen, den ich liebe - und zu gewinnen. Und meine Familie und Freunde um mich herum zu haben - so ganz entspannt sein, weg vom Tennis und über andere Dinge zu reden.
Was gefällt Ihnen und was nicht, wenn Sie auf Tour sind?
Caroline Wozniacki: Es ist hart, wenn ich mal länger allein unterwegs bin. Schön finde ich, immer neue Leute und andere Kulturen kennen zu lernen und überall in der Welt herum zu kommen.
Was ist mit Ferien? Haben Sie neben Tennis überhaupt noch Zeit dafür?
Caroline Wozniacki: Klar doch. Ich habe schöne Ferienerinnerungen, etwa von Antigua mit traumhaften Stränden oder von einem Urlaub mit meinen Großeltern in einer herrlichen Ferienanlage in Barcelona, wo wir uns am Pool und Strand vergnügten und mit köstlichen Sachen zum Schlemmen verwöhnt wurden.
Welche Träume haben Sie neben Tennis?
Caroline Wozniacki: Ich möchte nach meiner Karriere eine Familie und irgendwo ein schönes Zuhause haben.
Wie war das, als Sie mit Tennis angefangen haben?
Caroline Wozniacki: Ich war ein sportverrücktes Kind. Ich machte alles. Ich spielte Fußball, Tennis, Handball, Volleyball, auch Klavier. Mit vier konnte ich schon schwimmen und mit Tennis fing ich an, weil mein älterer Bruder spielte. Ich war natürlich die Schlechteste in der Familie und keiner wollte mit mir spielen. Weil ich aber Spaß daran hatte und ehrgeizig war, habe ich immer an der Ballwand geübt, und schon bald habe ich sie alle geschlagen.
******* Nicht verwunderlich. Caroline Wozniacki hat die Gene ihrer sportlichen Eltern geerbt. Ihr Vater Piotr war Fußballprofi, zuerst bei Waldhof Mannheim, später in Dänemark, wo auch der vier Jahre ältere Bruder Patrik heute Profi-Fußballer ist. Mutter Anna spielte für Polen im Volleyball-Nationalteam. Ihr Vater trainiert sie von klein auf und ist als Betreuer und Coach bei fast allen Turnieren dabei. Nachdem Caro mit 14 Jahren den Osaka Mayors Cup und danach die Orange Bowl und den Juniorentitel in Wimbledon sowie 2006 ihren ersten ITF-Titel gewonnen hatte, war klar, dass aus der Kleinen etwas werden könnte. 2008 dann schon der Durchbruch, als Wozniacki mit drei Turniersiegen beste Newcomerin der WTA-Tour war. Schlag auf Schlag folgten weitere Titel: drei 2009, sechs 2010 und schon drei in diesem Jahr. Nichts könne sie in ihrem Eifer stoppen, so ihr neuester Werbepartner Compeed.
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