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bett1HULKS Championship in Köln
Dreizehnter ATP-Titel für Alexander Zverev
Weltpremiere bei der bett1HULKS Championship in der Kölner LANXESS arena: Der Deutsche Alexander Zverev hat als erster Spieler überhaupt zwei back-to-back-Turniere der ATP an einem Ort gewonnen. Nach seinem Sieg vor einer Woche bei den bett1HULKS Indoors gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime setzte sich die deutsche Nummer eins beim zweiten Kölner Turnier gegen den an Nummer zwei gesetzten Argentinier Diego Schwartzman nach 1:11 Stunden mit 6:2, 6:1 durch - zuvor standen sich Zverev (ATP 7) und Schwartzman (ATP 9) dreimal gegenüber, zweimal gewann der Argentinier, einmal der 23-jährige Deutsche, für den es der 13. ATP-Titel seiner Karriere war.
„Vor zwei Tagen wusste ich nicht einmal, ob ich das Turnier beenden kann", so Zverev, der sich im Viertelfinale trotz Schmerzen an der Hüfte gegen den Franzosen Adrian Mannarino über 2:40 Stunden mit 6:4, 6:7, 6:4 durchquälte. „Ich habe wirklich gedacht, ich muss aufgeben. Aber das wollte ich nicht. Das habe ich nie gemacht. Da muss ich schon ein gebrochenes Bein haben", erklärte Zverev nach diesem Match, der im darauffolgenden Halbfinale gegen Italiens Shootingstar Jannik Sinner, gegen den er vor genau 20 Tagen bei den French Open verloren hatte, den Spieß umdrehte.
„Jetzt stehe ich hier und habe das Turnier in Köln sogar gewonnen", so Zverev nach dem Match. „Zu gewinnen, ist immer etwas Spezielles, insbesondere hier in Deutschland." Gegner Schwartzman gestand ein: „Sascha war heute viel besser."
Im Doppelfinale mussten sich die deutschen French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies dem Südafrikaner Raven Klaasen und Japaner Ben McLachlan nach 1:14 Stunden mit 2:6, 4:6 geschlagen geben. Damit verpasste das Duo aus Coburg und Köln den fünften Sieg im fünften Finale auf der ATP-Tour. „Man kann leider nicht jedes Finale gewinnen. Wir haben heute zu wenig Breakbälle genutzt, insgesamt nur einen von elf", erklärte der 28-jährige Krawietz. „Natürlich hätte ich hier in meiner Heimatstadt vor meiner Familie und meinen Freunden gerne gewonnen, aber die Gegner waren heute einfach besser", konstatierte der 30-jährige Kölner Mies.
bett1HULKS Veranstalter Edwin Weindorfer, CEO e|motion group, zog trotz der Tatsache, dass bis auf zwei Tage ohne Zuschauer gespielt werden musste, eine positive Bilanz: „Ein back-to-back-Turnier hat es in dieser Art auch noch nicht gegeben. Wir haben hier den Namen Sportainment kreiert. Wenn man ohne Zuseher spielen muss, dann muss man andere Dinge machen: eine Band direkt am Court, die elektronischen Linienrichter oder eine dank der großartigen Technik in der LANXESS arena tolle TV-Produktion." Dafür erhielt er von ATP-Supervisor Cedric Mourier großes Lob: „Das war ein guter Job von allen Beteiligten."
Und auch sportlich wussten die bett1HULKS in allen Belangen zu überzeugen: „Man muss sich ja nur das Halbfinale der bett1HULKS Championship anschauen. Es ist ein Traumhalbfinale. Wenn ich es hätte skripten können, dann hätte es so ähnlich ausgesehen", erklärte Turnierdirektorin Barbara Rittner sichtlich begeistert von der Besetzung.
Adam Szpyt, Gründer und CEO von bett1.de, zeigte sich nicht nur von den „zwei tollen Turnierwochen" begeistert, sondern auch nach wie vor beeindruckt davon, was „innerhalb von nur vier bis fünf Wochen hier auf die Beine gestellt wurde".
Presseinformationen Oktober 2020 bearbeitet und publiziert am 26. Oktober 2020 -- Tennisportal TAKEOFF-PRESS -- Presse Dienst Süd -- Journal / Euro
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