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BMW Open 2021

Ein Spielplatz, ein exklusives Auto und Tausende
Schnelltests


Wie wird das Wetter, das ist immer die große Frage vor den BMW Open, dem Freiluft-Sandplatztennisturnier in München. Doch in diesem Jahr war da noch etwas anderes: Wird es diesmal, nachdem das ATP-Turnier im vergangenen Jahr wegen Corona abgesagt werden musste, klappen, denn die Pandemie war noch immer besorgniserregend. Die Veranstalter der internationalen Tennismeisterschaften von Bayern auf der herrlichen Anlage des Münchner Tennis- und Turnierclubs Iphitos beim Aumeister am Englischen Garten gingen unbeirrt zu Werk, um das Traditionsturnier - seit 1900 - trotz aller Widrigkeiten auszutragen.

Mit Erfolg - auch wenn das Turnier diesmal ohne Zuschauer - etwa 40.000 beim letzten Mal - stattfinden musste. „Wir stehen alle in den Startlöchern", so Turnierdirektor Patrik Kühnen bevor es losging. „Ich bin stolz, dass wir heute sagen können, wir spielen, und freue mich sehr auf die Turnierwoche, weil endlich wieder in München die gelben Filzkugeln fliegen."

Schade natürlich, dass keine Zuschauer kommen durften. Das Besondere, neben Spitzensport, ist nämlich auch immer die familiäre Atmosphäre des Klubs, denn das Turnier ist für die fachkundigen und begeisterungsfähigen Tennisfans auch ein Familienfest und gesellschaftliches Highlight. Schade auch, dass es nicht zu einem Spaßdoppel Boris Becker mit dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder kam. Bei „Matchball Becker", einer Eurosport-Videoübertragung während der Australian Open, hatte Boris Becker dies angeregt und der tennisbegeisterte Markus Söder war nicht abgeneigt gewesen.

Schön jedoch, dass es für den BMW Open-Champion wieder ein Auto gab. „So ein exklusives Fahrzeug wie das individualisierte BMW M850i xDrive Gran Coupé war aber noch nie zu gewinnen", sagt Sebastian Mackensen, der Leiter Markt Deutschland BMW Group. Das Coupé wurde von dem renommierten Architekten Wolf D. Prix kreiert, der unter anderem die „BMW Welt" in München, eines der beliebtesten touristischen Ziele Bayerns, schuf. Das Auto ist eine Rarität, es gibt davon in dieser Form nur drei Exemplare. BMW ließ sich schon immer Besonderheiten einfallen. So den „BMW 1602 Elektro E 7", ein mit Batterien angetriebenes Kameraauto für den Marathonlauf bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Der zweimalige Turniersieger und an eins gesetzte Alexander „Sascha" Zverev war der größte Anwärter auf diese Rarität, doch ein Qualifikant hat ihm den Traum vermasselt. Zverev hatte sich, an einem rabenschwarzen Tag mit 14 Doppelfehlern, schon im Viertelfinale gegen Ilya Ivashka aus Belarus selbst aus dem Turnier gekegelt. „So ein Match", sagte Zverev lapidar, „kann und darf ich nicht verlieren. Mein Aufschlag hat mich das Match gekostet."



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