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WTA-Finale in Mexiko
„Das wird ein spannendes und hochklassiges Finalturnier"
Der Weg zum letzten großen Titel des Jahres führte über das „Porsche Race to the WTA Finals". Die acht punktbesten Tennisspielerinnen dieser offiziellen Qualifikationsrangliste sicherten sich einen Startplatz bei den WTA Finals vom 10. bis 17. November in Guadalajara. Porsche ist seit 2014 offizieller Partner des prestigeträchtigen Jahresendturniers. Die Favoritinnen von Porsche-Marken-botschafterin Julia Görges im Pan American Tennis Center der mexikanischen Millionenstadt sind Barbora Krejcikova und Iga Swiatek - sowie als hoffnungsvolle Außenseiterin Anett Kontaveit.
„Mit ihrem variablen Spiel kann sich Barbora den besonderen Umständen in der Höhe von Guadalajara sicherlich gut anpassen. Ich hoffe nur, dass sie bei ihren ersten WTA Finals nicht zu nervös ist", sagt die Gewinnerin des Porsche Tennis Grand Prix 2011 über die French-Open-Siegerin. In Paris hat die Tschechin zusammen mit Katerina Siniakova auch das Doppel gewonnen, ebenso wie bei den Olympischen Spielen in Tokio. Das erfolgreichste Duo des Jahres tritt auch in Guadalajara an, als eine von acht Doppelpaarungen, die ebenfalls über das „Porsche Race to the WTA Finals" das Ticket für Mexiko gelöst haben. „Von der Spielanlage her sollte auch Iga Swiatek um den Titel spielen können", sagt Julia Görges, die ihre erfolgreiche Tenniskarriere vor gut einem Jahr beendete, über die polnische French-Open-Siegerin von 2020. „Sie hat den Spin, der in der Höhenlage von Guadalajara der Schlüssel zum Erfolg sein könnte."
Was die Titelchancen von Aryna Sabalenka angeht, der Weltranglistenzweiten und Topgesetzten aus Belarus, ist Julia Görges eher skeptisch. „Sie hat in dieser Saison sehr stark gespielt, auch beim Porsche Tennis Grand Prix, wo ich sie im Finale live erlebt habe", sagt sie. „Ich befürchte aber, dass sie Probleme bekommen könnte, weil sie sehr gerade spielt und die in Guadalajara verwendeten Bälle für sie dadurch sehr schwierig zu kontrollieren sein werden." Wegen der dünnen Luft in über 1.500 Metern Höhe wird mit drucklosen, extrem weichen Bällen gespielt, die die Spielerinnen nicht gewohnt sind. Julia Görges: „Bei uns würden diese Bälle nicht springen, nur wegrollen. In der Höhe gehen sie jedoch ab wie eine Rakete."
Als Außenseiterin mit Titelchancen sieht sie die Estin Anett Kontaveit, 2019 Finalistin beim Porsche Tennis Grand Prix. Sie kennt sie gut, hat früher oft zusammen mit ihr trainiert. „Von allen Spielerinnen bei den Finals hat man von ihr sicherlich am allerwenigsten erwartet, dass sie sich qualifizieren kann", sagt sie. „Mit zuletzt zwei Siegen in Folge in Moskau und Cluj-Napoca hat sie es quasi auf den letzten Drücker geschafft."
Nicht nur Julia Görges findet es schade, dass Ashleigh Barty in Guadalajara nicht dabei ist. Die Titelverteidigerin und Weltranglistenerste aus Australien, im April Siegerin beim Porsche Tennis Grand Prix, hat das „Porsche Race to the WTA Finals" klar gewonnen. Trotzdem hat sie auf die Reise nach Mexiko verzichtet, was Julia Görges durchaus nachvollziehen kann: „Sie war in diesem Jahr fast sieben Monate in der Welt unterwegs, konnte wegen der sehr restriktiven australischen Corona-Politik nicht zurück nach Hause. In dieser mentalen Extremsituation hat sie fünf Turniere gewonnen, so viele wie keine andere Spielerin, darunter auch Wimbledon. Eine bewundernswerte Leistung.
Spielerinnen: Über das „Porsche Race to the WTA Finals" mit insgesamt 54 Turnieren, darunter den vier Grand Slams, haben sich diese Spielerinnen für das traditionsreiche Jahresendturnier qualifiziert: Gruppe Chichén Iztá: Aryna Sabalenka (Belarus), Maria Sakkari (Griechenland), Iga Swiatek (Polen), Paula Badosa (Spanien). Gruppe Teotihuacán: Barbora Krejcikova (Tschechien), Karolina Pliskova (Tschechien), Gewinnerin des Porsche Tennis Grand Prix 2018, Garbine Muguruza (Spanien), Anett Kontaveit (Estland)
Porsche-Presse-Information: 09.11.2021 bearbeitet und publiziert: Tennisportal TAKEOFF-PRESS Presse Dienst Süd -- Journal / Euro
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