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Wochen stattfinden und den Vorbereitungszeiten für Turnierreisen, kommen so 20 bis 25 Turnierwochen, wobei auf den Reisen immer andere Jugendliche und nie alle dabei sind. Spieler meines C Kaders, die nebenbei Future-Turniere spielen, kann ich aus zeitlichen Gründen leider nicht auch noch betreuen. Die Lehrgänge finden teilweise dezentral, also heimatnah bei den Spielern statt. Unsere Zentrale ist aber nach wie vor in Hannover.
Natürlich gibt es für einzelne Spieler auch optimierende Maßnahmen. Jugendliche, die das Bedürfnis haben, neben der täglichen Arbeit etwas extra zu machen, kommen an freien Tagen, an Wochenenden oder in den Ferien zu mir, um mit mir individuell arbeiten zu können. Das klappt ganz gut, da ich schon lange dabei bin. Es muss aber ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Spieler, Heimtrainer und meiner Person bestehen.
….Finanzierung und Kosten:
Für die Kosten der Reisen, das heißt Flug, Hotel und was dazu gehört, natürlich auch die Vorbereitungslehrgänge, wie auch die internationalen Cups und Europameisterschaften kommt der DTB auf. Es ist ja auch unser National-Team im Hinblick auf den Davis Cup, zu dem früher oder später die guten ITF-Jugendspieler stoßen. In Ausnahmefällen, etwa wenn sich ein Spieler in seinem heimatlichen Umfeld besser entwickeln kann oder ganz auf Tennis setzt, schnüren wir auch individuelle Pakete mit einer sehr individuellen Unterstützung. Über unsere Poolfirmen versuchen wir gerade den Jugendlichen, die die Schule sehr früh aufgegeben haben, unter die Arme zu greifen. Denn da muss man insgesamt noch stärker ‚Gas geben', damit sie vorankommen."
Eberhard Pino Mueller
publiziert: April 2008 - DTZ -Deutsche Tennis Zeitung Tennisbibliothek TAKEOFF-PRESS Presse-Dienst-Süd -- JOURNAL/EURO
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